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Ermittlung der Mengen

Mit der Bestimmung der Einzelgewichte der eingesetzten Verpackungsbestandteile ist eine wesentliche Voraussetzung zur verordnungskonformen Ermittlung der relevanten Verpackungstonnagen geschaffen.

In einem zweiten Schritt ist es notwendig den Gewichten die relevanten Stückzahlen zuzuordnen und eine Einordnung nach Materialklassen vorzunehmen.

Für die Ermittlung der Stückzahlen ist Folgendes zu berücksichtigen;

• Alle in Verkehr gebrachten Verpackungen sind zu erfassen. In Abschnitt Verpackung / Nicht-Verpackung ist grundsätzlich und beispielhaft dargestellt, was als Verpackung zu berücksichtigen ist.

• Ausgehend von den Verkaufseinheiten sind für deren Verpackungsbestandteile  folgende Größen und Spezifizierungen nachvollziehbar zu dokumentieren: Einsatzgewicht, Stückzahl, Tonnage, Materialzuordnung, Anteil Anfallstelle Privater Endverbraucher.

• Als weitere Unterscheidung empfiehlt sich die Zuordnung der Verpackungen zu Produktgruppen. Dies erleichtert die Berücksichtigung im Rahmen einer Branchenlösung oder die Anwendung von Zuordnungsregeln zu den Anfallstellen.

• Mehrwegverpackungen sind nicht zu berücksichtigen. (siehe auch Weitere Pflichtbereiche) Dabei sind aber auch hier die einzelnen Verpackungsstufen (z.B. Flaschen, Bündelungsfolien, Trays) getrennt zu bewerten.

• Packmittel und Packhilfsmittel, die nach § 9 VerpackV als bepfandetes Einweg eingestuft werden (siehe auch Weitere Pflichtbereiche) sind getrennt auszuweisen. Die zu den bepfandeten Einwegverpackungen gehörenden nicht bepfandeten Verpackungsstufen (z.B. Bündelungsfolien, Trays) sind in der Mengenbestimmung zu berücksichtigen.

• Gemäß der Mitteilung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall „Umsetzung der Verpackungsverordnung – Anforderungen an Hersteller und Vertreiber, an Betreiber von Systemen und Branchenlösungen sowie an beauftragte Dritte, Sachverständige, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und vereidigte Buchprüfer“ vom 23. Sept. 2015 sind pauschale Mengenabzüge sowie weitere Abzüge, z. B. wegen Diebstahls oder privaten Exports, nicht zulässig (siehe auch Voraussetzung für Abzüge).

• Die einzelnen Verpackungen müssen den Anfallstellen zugeordnet werden (siehe auch Umverpackungen, Transportverpackungen und Privater Endverbraucher / Großgewerblicher Endverbraucher), um die Zuordnung zu den Pflichtbereichen der VerpackV vorzunehmen. Die bei dualen Systemen zu lizenzierende Menge muss dabei nachvollziehbar abgeleitet werden. Insofern können gutachterliche Expertisen zur Aufteilung der Verpackungen nach den Anfallstellen auch nur dann herangezogen werden, wenn darin die tatsächliche unternehmensspezifische Produkt- und Verpackungsstruktur sowie die Vertriebswege eines Herstellers/Vertreibers zu Grunde gelegt wurde (siehe auch Verpackung nach Anfallstelle und Branchenlösungen).

  

 
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